Halbnackte Samba-Tänzerinnen bewegen sich auf der Straße zum Takt, kreisen gekonnt und sexy mit den Hüften und machen die männlichen Zuschauer halb wahnsinnig… und mittendrin ein Typ, der sich seelenruhig eine Bratwurst in den Mund stopft und man weiß nicht, was ihn zufriedener macht: die attraktiven und leichtbekleideten Frauen oder der Geschmack der Wurst? So etwas gibt es nicht? Doch, in Berlin jedes Jahr!

Denn zum 17. Mal zog jetzt am Pfingstwochenende der Karneval der Kulturen vom Hermannplatz über die Hasenheide sowie Yorck- und Gneisenaustr und wurde von 700.000 Zuschauern begeistert empfangen und begleitet. 90 Gruppen mit 5.000 Teilnehmern aus 80 Nationen haben Berlin während dieser 4 Tage zu einem kleinen Schaufenster der Welt gemacht. Wie der Karneval in Rio ging es in Kreuzberg und Neukölln äußerst farbenreich und sexy zu und die vertretenen Nationen gaben einen kleinen Blick auf unsere Vielfalt der Welt-Kulturen statt. Auch das Karnevalspublikum bildete die gesamte Berliner Gesellschaft ab, mit all ihren Unterschieden und Reibungspunkten und zeigte, dass es funktioniert!
Die Berliner und die Touristen feierten gemeinsam und friedlich, tanzten sich die Seele aus dem Leib… und aßen, was da war. Und das war nicht gerade wenig! Manche Medien bezeichneten das Karneval der Kulturen auch als „eine gigantische Essmeile“ und wiesen auf Bude an Bude, wo es neben der obligatorischen Bratwurst zahlreiche andere Leckereien gab.

Wer jetzt schon für 2013 einen Ausflug nach Berlin plant, sollte sich überlegen, ob er nicht zum 18. Karneval der Kulturen hier anreist. Dieses Jahr zeigte Petrus auch ein Herz für Samba & Co. und sorgte, dass auch das Wetter mitspielte 🙂

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