Peter Berlin

Was haben José Carreras, die Scorpions, Buena Vista Social Club, Chris de Burgh und Xavier Naidoo & die Söhne Mannheims gemeinsam? Sie alle, und noch viele, viele andere, waren schon mal auf dem Classic Open Air Konzert auf dem Gendarmenmarkt aufgetreten. Jedes Jahr – inzwischen schon seit 1992 – findet dieses einmalige Ereignis in unserer Hauptstadt statt und lockt unzählige Zuschauer auf die Tribünen. In Zahlen heißt das: Seit 1992 haben über 640.000 Besucher in 112 Konzerten das Festival erlebt. Und mit Sicherheit auch nicht bereut 🙂 Wer ein Fan klassischer Musik ist, wird hier voll auf seine Kosten kommen! Aber auch Fans von Pop-, Rock-, oder Jazzmusik finden hier unterhaltsame und schöne Acts. Denn die künstlerische Bandbreite des Festivals erstreckt sich von den sogenannten „Star“-Konzerten über die „Konzept“-Konzerte (z.B. Verdi, Wagner, Strauß) bis hin zu den sogenannten Crossover-Konzerten, bei denen Pop-, Rock-, oder Jazzmusik immer mit dem klassischen Klangkörper fusioniert. Und wer ein Fan anspruchsvoller Architektur ist, wird Freude an der Konzert-Umgebung haben, denn Musik zu genießen in der einmaligen Kulisse des Gendarmenmarktes mitten im Herzen der Hauptstadt Berlin hat schon was erhabenes…

Aufgrund der jährlich teilnehmenden Stars aller Richtungen – Montserrat Caballé, Roberto Alagna, José Cura, Marcelo Alvarez, Anna Maria Kaufmann, Thomas Quasthoff, Lucia Aliberti, Chaka Khan, Al Jarreau, Roger Cicero, Udo Jürgens, Till Brönner, Paul Kuhn, Annett Louisan, Curtis Stigers etc. – spricht das Event ein breites Publikum an. Und wenn noch das Wetter mitspielt, dann ist ein Abend vom 5. bis zum 9. Juli 2012 auf einem der schönsten Plätze Europas – dem historischen Gendarmenmarkt im Herzen Berlin – ein unvergessliches Ereignis. Allerdings sind die Preise natürlich nicht ganz ohne:

Am Donnerstag kostet die preiswerteste Eintrittskarte noch 45,50 Euro, ab Freitag kostet diese immer noch 39,50 Euro. Die beste Aussicht bzw. das schönste Klangerlebnis kostet dagegen 79,50 Euro (am Donnerstag 89,50 Euro).

Bild: http://www.classicopenair.de

1 Mord, 3-Gänge und viele Verdächtige in absoluter Dunkelheit. Seien Sie ein Ohrenzeuge, denn Sie werden in einen dramatischen Kriminalfall verwickelt. Inspektor Cunningham ermittelt und Sie sind mitten im Geschehen, auf einem alten schottischen Landsitz. Spannung pur. Vom 24. Juni bis zum 29. August kann diese besondere Veranstaltung besucht werden und der Gast wird in der angenehmen Atmosphäre der Dunkelheit nicht nur mit dem Essen verzaubert, sondern mit Musik und einer einzigartigen Show
Nocti Vagus“, das ist latein für „Nächtliches Umherschweifen“, hält seit Jahren die Pole Position der Dunkelrestaurants. Gegründet vor einer Dekade als neues Konzept der Sinnenfreuden bekam die Edel-Adresse im Prenzlauer Berg erst kürzlich den Gastro-Award und unterstützt „nebenbei“ auch die Arbeit von Blinden und Sehbehinderten, die die besseren Kellner in der Finsternis sind.
Und für alle, die sich kaum etwas unter „Essen im Dunkeln“ vorstellen können, hier ein kleiner Augenzeugenbericht:
Verblüffende Hilflosigkeit macht sich als erstes in einem breit, wenn man nach einem Aperitif im geschmackvoll eingerichteten Wintergarten des Restaurants in die wirklich stockdunklen Kellerräumlichkeiten geführt wird. Der Sinn, auf den sich Großteil des Lebens verlassen wird, fällt weg. Selbst gestandene Geschäftsmänner werden jetzt nervös und albern, wenn sie in einer Art „Polonaise“ platziert werden. Dem kommen jedoch die speziell ausgebildeten einfühlsamen Servicekräfte entgegen, die am späten Samstagabend durch das Etablissement führen.
Nachdem die Herausforderung gemeistert wurde, das Getränk selbst in das Glas zu füllen (Hilfe vom Service: „Steck‘ den Finger an den oberen Glasrand, dann läuft es nicht über“), wird das Essen aufgetragen und entspricht allen Erwartungen. Die Konsistenz ist ungewohnt, der Geschmack mannigfaltiger Gewürze explodiert förmlich im Mund. Hühnchen, Meeresfrüchte, eine Art Popcorn, Avocado-, Ingwerdip und Schokolade lassen sich nur erahnen. Gegessen wird mit den Händen, Röllchenformen und Spieße erleichtern den Genuss. Die Atmosphäre scheint elektrisiert, in den Vortragspausen ist Kleiderrascheln von ungesehenen Fummeleien zu hören, Gekicher, Kommentare wie „Schatz, der Deckel ist noch drauf“ und „Ich glaube, ich hab‘ die Deko mitgegessen“, lockern den rauschartigen Kontrollverlust auf… Mehr wird nicht verraten, Sie sollten es selbst erleben 

Auch für Familien oder internationale Gäste wartet das „Nocti Vagus“ mit vielfältigem Programm auf. Des Weiteren können Kochkurse besucht werden. Einfach auf www.noctivagus.com auswählen. Das Dunkelrestaurant befindet sich in der Saarbrücker Str. 36-38, 10405 Berlin, geöffnet ist täglich ab 18 Uhr, es wird gebeten, telefonisch unter: (030) 74 74 91 23 oder kontakt@noctivagus.de vorher zu reservieren.

Das schafft nur Fußball: Heute sind wir mal wieder alle vereint und unterstützen unsere Mannschaft so gut es geht. Einige wenige sind tatsächlich nach Charkiw  gefahren und sitzen im Stadion oder halten vor diesem die Stellung. Die meisten sitzen zusammen mit Freunden vor dem heimischen Fernseher, sind versorgt mit Bier und Chips und drücken die Daumen. Wer auf ein wenig mehr Atmosphäre als vor dem Fernseher setzt, sucht sich am besten einen Stehplatz an einem sogenannten  Public Viewing. Natürlich gibt es genügend solcher Plätze hier in Berlin, wo sich die Massen zum gemeinsam schauen, dauemendrücken, zittern und – so es der Fußballgott will – jubeln.


Der beste Public Viewing Platz in Berlin ist definitiv die Fanmeile auf der Straße des 17. Juni (vom Brandenburger Tor bis zur Großen Querallee). Bis zu 450.000 Fans können sich dort die Spiele der deutschen Mannschaft anschauen. Damit auch wirklich jeder was sieht, steht dort eine gigantische Videowand mit 60 Quadratmetern und sechs weitere Großbildwände. 60 Imbiss- und Getränkestände sollten ausreichen, um den großen und kleinen Hunger zu besänftigen. Und wenn dann die Blase drückt, findet sich von den 400 Toiletten vielleicht eine, die auch frei ist.

Viele Bälle in Bewegung… Auch das gehört zu Berlin: Erotik! Oder besser gesagt, ein erotisches Highlight der Extraklasse, welches Tausende von Schaulustigen und eine ganze Medien-Meute anlockt. Die Rede ist von Sexy Soccer: Im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft präsentiert der Adult-Online-Anbieter „VISIT-X.net“ bereits zum 4. Mal das besondere Fußball-Match: 12 Girls, darunter bekannte Erotik-Darsteller wie u.a. Jana B. und Lena Nitro, die nur ein Fußball-Trikot als Bodypainting auf der nackten Haut tragen werden, treten das wohl erotischste Fußball-Spiel des Jahres an! Am Vortag des echten EM-Spiels, findet natürlich die Begegnung „Deutschland –Dänemark“ statt.
Deutschlands bekanntester Erotik-Star Vivian Schmitt – die ihren Spielerinnen das nötige Ballgefühl antrainiert – ist ebenfalls mit von der Partie.
Die gegnerische Mannschaft wird von Busenwunder und Ex-Big-Brother Bewohnerin Annina Ucatis gecoacht.
Ein besonderes Highlight dürfte in diesem Jahr der Special-Guest sein: Ex-GNTM Kandidatin Gina-Lisa Lohfink! Alle Fans und solche, die es werden wollen, können das Spektakel am
am Samstag, den 16.06.2012 ab 15.30 Uhr im „Strandgut-Berlin“ am Ostbahnhof  live erleben.
Weitere Informationen zum Event folgen in wenigen Tagen auf der Webseite www.sexysoccer2012.net.

Datum:                Sa., 16.06.2012
Location:           „Strandgut-Berlin“ Nähe Ostbahnhof, Mühlenstraße 61,  10243 Berlin
Offiz. Beginn:    ab 15:30 Uhr / Eintritt frei!
Organisator:     Amateur-Videochat-Plattform „VISIT-X.net“ plus Sponsoren

U.a. mit dabei:
•         Gina-Lisa Lohfink (Special Guest)
•         Conny Dachs (Moderation)
•         Vivian Schmitt (Trainer)
•         Annina Ucatis (Trainer)

Berlin ist Multi-Kulti, gar keine Frage! Der Karneval der Kulturen ist nicht die einzige Veranstaltung, die das eindrucksvoll beweist. Und wem das Ganze ein bisschen ‚too much of cultures‘ ist, kann sich im Juni auf die Freundschaft zweier Länder beschränken: Deutsch-Russische Festtage stehen im Berliner Bezirk Karlshorst nämlich an und zwar vom 8. bis zum 10. Juni. Am Freitag, dem 8. Juni, wird diese ereignisreichen Veranstaltung eröffnet und hat dann bis Sonntag ein unglaubliches Angebot an Kulturellem aus Russland zu bieten.  Da gibt es für die Action-Freunde Tanzvorführungen und Karate-Shows zu bewundern, für die ruhigeren Töne sorgen Balladen, Gedichte und Lieder von einzelnen Künstlern; Theater, Film und Musik wird in zahlreichen Varianten dargeboten und auf den Partys am Abend kann das Tanzbein geschwungen werden.
Premiere feiert in diesem Jahr das DRF-Filmfest der Deutsch-Russischen Festtage, das insgesamt über fünf Tage geht. Den Auftakt macht am Mittwoch, 6. Juni ab 18:00 Uhr, im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur der Film „18-14“ von A. Puustusmaa über den berühmten russischen Dichter Alexander Puschkin, dessen 213. Geburtstag am 6. Juni 2012 begangen wird. Danach wird ab 20:00 Uhr das sozial-psychologisches Drama „Bagi“ (Bugs) des jungen Regisseur Andrey Bogatyrev. Er erhielt den Preis des internationalen Moskauer Filmfestivals für den besten Debüt-Film. Am Samstag und Sonntag wird das DRF-Filmfest in Karlshorst fortgesetzt.
Der Eintritt zu den Filmvorführungen sowie all den anderen Aktivitäten der Deutsch-Russischen Festtage ist frei.

Veranstalter ist der 2005 gegründete gemeinnützige Verein Deutsch Russische Festtage e.V., der sich dem Ziel verschrieben hat, einen Beitrag zur Förderung der deutsch-russischen Beziehungen, insbesondere auf den Gebieten der Kultur, Sprache, Wissenschaft, Politik und Sport zu leisten. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich unabhängig.

6. Deutsch-Russische Festtage
Treskowallee 129
S-Bahnhof „Karlshorst“

Halbnackte Samba-Tänzerinnen bewegen sich auf der Straße zum Takt, kreisen gekonnt und sexy mit den Hüften und machen die männlichen Zuschauer halb wahnsinnig… und mittendrin ein Typ, der sich seelenruhig eine Bratwurst in den Mund stopft und man weiß nicht, was ihn zufriedener macht: die attraktiven und leichtbekleideten Frauen oder der Geschmack der Wurst? So etwas gibt es nicht? Doch, in Berlin jedes Jahr!

Denn zum 17. Mal zog jetzt am Pfingstwochenende der Karneval der Kulturen vom Hermannplatz über die Hasenheide sowie Yorck- und Gneisenaustr und wurde von 700.000 Zuschauern begeistert empfangen und begleitet. 90 Gruppen mit 5.000 Teilnehmern aus 80 Nationen haben Berlin während dieser 4 Tage zu einem kleinen Schaufenster der Welt gemacht. Wie der Karneval in Rio ging es in Kreuzberg und Neukölln äußerst farbenreich und sexy zu und die vertretenen Nationen gaben einen kleinen Blick auf unsere Vielfalt der Welt-Kulturen statt. Auch das Karnevalspublikum bildete die gesamte Berliner Gesellschaft ab, mit all ihren Unterschieden und Reibungspunkten und zeigte, dass es funktioniert!
Die Berliner und die Touristen feierten gemeinsam und friedlich, tanzten sich die Seele aus dem Leib… und aßen, was da war. Und das war nicht gerade wenig! Manche Medien bezeichneten das Karneval der Kulturen auch als „eine gigantische Essmeile“ und wiesen auf Bude an Bude, wo es neben der obligatorischen Bratwurst zahlreiche andere Leckereien gab.

Wer jetzt schon für 2013 einen Ausflug nach Berlin plant, sollte sich überlegen, ob er nicht zum 18. Karneval der Kulturen hier anreist. Dieses Jahr zeigte Petrus auch ein Herz für Samba & Co. und sorgte, dass auch das Wetter mitspielte 🙂

So, die Sonne ist da! Das schöne Wetter lädt zum Verweilen an der frischen Luft ein und halb Berlin folgt dieser Einladung. Und wohin geht man(n), um zu genießen? Na, dorthin, wo es auch Frischgezapftes gibt: in den Biergarten.

Und wie von allem in dieser Stadt, gibt es in Berlin auch von guten und empfehlenswerten Biergärten mehr als genug. Daher machen wir den Anfang mit einem sehr bekannten Biergarten, die Insider-Tipps kommen später…

Am Wasser gelegen, bietet das Freiluft-Café am Neuen See am Tiergarten für jeden Berliner ein angenehmes Ambiente. Egal ob Touristen, Schauspieler, Wirtschaftsbosse, Sparkassen-Fuzzis und 08/15-Mitbürger – hier kann sich jeder entspannt hinsetzen und das Bier und den Ausblick genießen. Wer es sportlicher mag, mietet sich nebenan ein Ruderboot, macht eine Runde auf dem See und holt sich erst dann eine Erfrischung. Platz gibt es für über 1.000 Menschen.

Auch wenn das Café mit dem Restaurant, in dem es bayerische und italienische Spezialitäten gibt, ziemlich versteckt liegt, alle Berliner wissen, wo, und wer es nicht weiß, fragt nach. Es lohnt sich!

Lichtensteinallee 2, in 10787 Berlin
S/U-Bahnhof Zoo
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: ab 8:00 Uhr
Wochenende: ab 9:00 Uhr


Es ist erst mal offiziell, auch wenn es noch den Ausgang der Preetz-Beschwerde abzuwarten gilt: In der neuen Fußball-Saison gibt es keine 1.Bundesliga-Spiele mehr im Olympiastadion! Zumindest nicht mit Herthas Beteiligung… Die Mannschaft ist abgestiegen, die erste Bundesliga hat sich aus der Hauptstadt verabschiedet.
Ob man das Ganze jetzt bedauert oder nicht, eine Sache spricht nach wie vor für die persönliche Unterstützung von Hertha BSC: das Olympiastadion! Als Hertha Fan ist man fast jedes zweite Wochenende im Stadion und kann – wenn schon nicht den dort gebotenen Fußball – zumindest die Atmosphäre und das tolle Ambiente genießen!
Denn das Stadion ist auf jeden Fall eine „Must“-Sehenswürdigkeit. Kurz zur Geschichte:
Die Olympischen Spiele (1936) wurden 1931, knapp zwei Jahre vor den Reichstagswahlen und der folgenden Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, an Berlin vergeben – ordnete der neue Reichskanzler Adolf Hitler wegen des zu erwartenden propagandistischen Effektes für Deutschland, aber auch für sein Regime, im Oktober 1933 den Bau eines neuen Großstadions an. Das Olympiastadion wurde von 1934 bis 1936 mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern nach Plänen des Architekten Werner March erbaut und gemeinsam mit den XI. Olympischen Sommerspielen am 1. August 1936 eröffnet.
1974 wurde das Stadion für die Fußball-WM 1974 teilüberdacht. In den Jahren 2000–2004 wurde das Olympiastadion unter Beibehaltung des Sportbetriebs nach Entwürfen des Architekturbüros Gerkan, Marg und Partner für die Fußball-WM 2006 grundlegend umgebaut und modernisiert. Die Wettkampffläche wurde um einige Ränge abgesenkt, um eine dichtere Atmosphäre für Fußballspiele zu schaffen. Herausragende Kennzeichen des umgebauten Olympiastadions sind das jetzt alle Ränge umfassende Dach, an dem eine durchgängige Flutlichtbeleuchtung („Feuerring“) montiert wurde, die bei Flutlichtspielen keine Schatten oder Halbschatten erzeugt.
Nach Abschluss der Bauarbeiten fasst das Stadion jetzt 74.244 Sitzplätze. Die Gesamtkosten dieses Umbaus beliefen sich auf rund 242 Millionen Euro. Das Olympiastadion hat nach dem Umbau von der UEFA den Status eines Fünf-Sterne-Stadions verliehen bekommen.
Die offizielle Einweihung des neuen Stadions fand am 31. Juli und 1. August 2004 mit einer großen Konzertveranstaltung statt, bei der unter anderem Nena, Pink und der Dirigent Daniel Barenboim auftraten.
Übrigens, was wohl viele nicht wissen: Im Erdgeschoss des Stadions befindet sich seit 2004 eine christliche Kapelle, deren Wände mit Blattgold belegt sind. Das Glockengeläut wird mittels einer Tonbandaufnahme eingespielt, die in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aufgenommen wurde.
Wer das Stadion nun besuchen will: es befindet sich im Ortsteil Westend im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Und nochmal Fußball in der Hauptstadt! Diesmal besser: für die Hauptstadt, denn Hertha spielt zwar nicht in Berlin, dafür aber um den Verbleib in der 1. Bundesliga!
Wenn es heute nicht mindestens 2 Tore Unterschied sind zwischen Hertha und Fortuna Düsseldorf, und zwar zwei mehr für die Herthaner, dann war’s das mit der Erstklassigkeit der Hauptstädter! Es geht heute also um die Wurst!

Die Zeit läuft ab
Jetzt heißt es Daumen drücken!

Wobei es auch Hertha-Fans gibt, die sich den Abstieg „wünschen“. Denn, so das Argument, Hertha muss endlich aus der Lethargie der letzten Monate aufwachen. Und das geht nicht, wenn ein gewisser Herr Preetz noch da ist. Und beim Verbleib in der 1. Bundesliga würde er wohl nicht gehen 🙂

 

 

Es gibt hierfür sogar einen eigenen Eintrag in der Wikipedia: Der ‚erste Mai in Kreuzberg‘. Der Tag, der weltweit alle Arbeiter auf die Straßen führen soll, um gemeinsam (friedlich) gegen schlechte Arbeitsbedingungen zu demonstrieren, hat es in der deutschen Hauptstadt zur trauriger Berühmtheit gebracht. Traurig, weil auf unseren Straßen in Kreuzberg an diesem Tag es nicht mehr um die Arbeiterrechte geht, sondern vielmehr um gewalttätige Auseinandersetzung mit dem Staat bzw. dessen Repräsentanten, in diesem Fall der Polizei.
Seit 1987 übt der Berliner Bezirk Kreuzberg einen starken Anziehungspunkt auf linke und linksradikale Gruppen aus, die sich dort, so könnte man meinen, zum Klassenkampf versammeln. Fast jedes Jahr führen Autonome und Antifa-Gruppen eine oder mehrere so genannte Revolutionäre 1.-Mai-Demonstrationen durch. Und in der Praxis sieht das so aus: Wer vermummt ist, sammelt Steine und Flaschen, um diese dann als Wurfgeschosse gegen Polizei und Bewohner zu missbrauchen. Wenn dann noch ein Auto oder eine Mülltonne brennt, zerspringt das Herz des Vermummten vor Glück. Inzwischen sind die politischen Ambitionen der Demonstranten (wenn man sie denn jemals so nennen konnte) fast völlig zur Nebensache geraten. Heutzutage geht es leider vor allem um die Gewalt…

Kneipe "Rote Rose"
Wer Kreuzberg mal live erleben will, ohne dass er/sie hier zum Steinewerfen hinkommt, sollte das unbedingt tun! Denn Kreuzberg hat inzwischen eine ganze Menge zu bieten! Auch wenn manches dann doch wieder etwas mit krimineller Energie zu tun zu haben scheint… Handyklau in der „Roten Rose“ liest man in den Kommentaren zu der trashigen Kneipe. Denn je später der Abend in der 24-open-Kneipe, desto merkwürdiger die Gäste… Und daher wird in den Kommentaren gleich geraten, die Wertsachen nah am eigenen Körper zu behalten. Und so seltsam das klingt, diese Location gehört inzwischen (trotz oder wegen der dort vorherrschenden Umstände) zu Berliner Nacht-Tipps.
Was es sonst noch alles so in Kreuzberg zu sehen gibt, erfahrt Ihr am besten hier.